Prusikknoten

Einfacher Prusikknoten

 

Der Prusikknoten, auch Prusikschlinge, ist ein Klemmknoten, der sich unter Belastung zuzieht und bei Entlastung wieder lockert. Benannt ist er nach seinem Erfinder Karl Prusik, einem Musiklehrer in Wien, der ihn 1931 erfand. Im Ashley-Buch der Knoten ist er unter der Nr. 1763 als radial benutzter Knoten zu finden, während Prusik zur Verwendung in axialer Richtung neue Anwendungsgebiete ermöglichte. Die Technik des Aufstiegs am Seil mit einer Prusikschlinge nennt man „prusiken“. Wird eine Steigklemme verwendet, spricht man von „jümarn“.


Doppelter Prusikknoten

 

Der doppelte Prusikknoten wird von Bergsteigern, Höhlenforschern und Pfadfindern verwendet, um an einem herabhängenden Seil aufzusteigen. Dazu werden zwei Steigschlingen verwendet, mit einer Länge von etwa 150 cm, die abwechselnd am Seil nach oben geschoben werden.